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Daten – das Produkt der Digitalisierung – Teil 1

Im letzten Jahr waren wir (Hubert J. Weitzer und Birgit Parade) bei den Medientagen in München. Auch hier spielte das Thema der Digitalisierung eine große Rolle, schließlich sind ihre Auswirkungen ja auch in Paaaapaaaaa! der Medien- und Kommunikationslandschaft spürbar. Dabei gehen die unterschiedlichen Player ganz Digitalisierung verschieden mit den Herausforderungen um. Was aber alle vereint, ist der Wille, die großen Datenmenge zu verstehen und bestmöglich zu nutzen. Sie haben das Geschäft Big Data entdeckt und in die unterschiedlichen Geschäftsmodelle gegossen. Der gläserne Konsument scheint Realität geworden zu sein, mit allen seinen Sonnen- und Schattenseiten, die wir hier nicht beurteilen wollen. Was aus den Eindrücken der Medientage München entstanden ist, ist eine dreiteilige Artikelserie zum Thema Big Data, die wir euch heute und in den nächsten Tagen hier noch einmal zum Lesen online stellen möchten.

 

 

 

Besseres Programm durch noch mehr Nutzerdaten – Big Data als Schlüssel zum Zuseher?

Eindrücke von den Medientagen 2014
erschienen im medianet am 12. November 2014
Autor: Hubert J. Weitzer

 

Das Thema Big Data spielte bei den diesjährigen Medientagen München eine zentrale Rolle. Während die klassischen TV-Programmanbieter noch immer auf wholesale mlb jerseys Daten der repräsentativen GfK-Erhebung zurückgreifen müssen, operieren Anbieter von Video on Demand im Internet schon mit viel detaillierteren Nutzerprofilen. Der amerikanische Streaming-Dienst Netflix analysiere beispielsweise täglich vier Millionen Kunden-Bewertungen und is dreißig Millionen Streams, erläutert Timotheus Höttges. Auf einer solchen Basis ließen sich personalisierte Multimedia-Angebote schaffen, so der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG.

Eine große Herausforderung sei aber die Frage des Datenschutz. Vor allem beim Fernsehen mit Internetzugang und Rückkanalmöglichkeit. „Wenn wir Smart TV schauen, ist das, wie wenn uns jemand dabei über die Schulter sieht“, warnte Falk <a href="http://www.cincinnatibengalsjerseyspop plavix drug.com“>cheap nfl jerseys Steiner, Korrespondent im Hauptstadtstudio vom Deutschlandfunk. Vertreter der TV-Programmanbieter sowie der Geräteindustrie machten deutlich, dass sie sich dieses Problems bewusst seien. Hinter den wholesale nfl jerseys Kulissen wird deshalb offenbar mit Nachdruck nach Lösungen gesucht.

 

Nutzerdaten sind Grundlage

„Ich weiß, dass Sie in Deutschland eine sehr konservative Einstellung gegenüber dem Aggregieren von Daten haben“, sagte Ashley Swartz von Furious Corp. in ihrer Keynote über Vermarktungstrends auf dem Web-TV- und Video-Advertising-Markt. Doch Nutzerdaten könnten die entscheidende Grundlage bilden, um im Netz Geld zu verdienen. Die Verknüpfung unterschiedlicher Ausgabegeräte und die erweiterten Nutzungsmöglichkeiten erlaubten den Nutzern heute einen erheblich aktiveren Zugriff auf Fernsehinhalte als der passive TV-Konsum früher. Die Konsumenten seien regelrecht hungrig nach neuen Angeboten und auch bereit, dafür zu zahlen. Die Grundlage personalisierter Medienangebote bilden dabei vor allem Daten. Nach Ansicht von Swartz ist die Aggregierung von Nutzerdaten daher unverzichtbar, um erfolgreich TV-Angebote im Internet zu vermarkten. Dennoch: Aller Automatisierung sowohl auf Vermarkter- als auch auf der Nutzerseite zum Trotz zähle nach wie vor der Inhalt selbst, betonte Swartz: „Content ist immer noch King. Also hören sie nicht auf, welchen zu produzieren!“. Das Content wichtig ist, ist sich auch Telekomvorstand Höttgens sicher, aber: „Content ist nicht mehr alleine King, sondern auch gute Loiseau Empfehlungs-Algorithmen und einfache Bedienbarkeit“ seien wichtig. Es helfe also nicht, die Auswertung großer Datenmengen zu blockieren, vielmehr müssten geeignete Algorithmen eingesetzt werden, um bessere und individualisierte Produkte anzubieten.

 

Schnelles reagieren gefragt

„Die Zuseherdaten die wir heute bekommen, sagen uns ganz genau wann die Zuseher das Format verlassen haben. Ja sogar bei welchem Schnitt die meisten Zuseher weggeklickt haben. Und darauf können wir bis zur nächsten Ausstrahlung reagieren“, argumentierte Christoph Krachten, Präsident von Mediakraft Networks, einem YouTube Multi- Channel-Network, das mehr als 2.500 Streaming-Angebote of auf Youtube managt. „Das Publikum sagt ihnen, was es möchte“, lautete auch der kategorische Imperativ von Broadband-TV-Gründerin Shahrzad Rafati. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Auswertung von Online-Nutzerdaten das ideale Instrument zur Planung erfolgreicher TV-Formate sei. „Content ist nicht mehr alleine King, sondern auch auf gute Empfehlungs-Algorithmen und einfache Bedienbarkeit sind der Schlüssel“, betont Höttgens. Es helfe also nicht, die Auswertung großer Datenmengen zu blockieren, vielmehr müssten geeignete Algorithmen eingesetzt werden, um bessere und individualisierte Produkte anzubieten.

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