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Eine Ode an den Adblocker

Wisst ihr noch, wie das Internet mit Werbung aussieht? Ich ehrlich gesagt nicht mehr. Seit Jahren sind Tools wie Adblock und Ghostery meine treuesten Begleiter im Internet. Sie zu deaktivieren? Traue ich mich inzwischen nicht mehr. Und es ist immer noch schlimm da draußen. Hab ich gehört. Von einem Bekannten.

32 % der Internetnutzer in Österreich verwenden AdBlocker. Hauptsächlich die jüngere, technik-affine Generation. Die Generation, die irgendwie kaum zu erreichen ist, aber trotzdem so viel Zeit wie niemand sonst im Internet verbringt. Die Generation, die nicht mehr vorm Fernseher, sondern vor Netflix und Co. sitzt. Wir haben sogar unser Gehirn darauf trainiert, Werbung nicht mehr wahrzunehmen.

 

“We’re not stupid, we were raised to completely ignore banner ads – as in,

not even subconsciously absorb the info – we just don’t even see them.”

 

Wir haben einen verdammt guten Bullshit-Detektor

<img class="alignleft wp-image-640" src="https://i0.wp.com/barcamp.digital/wp/wp-content/uploads/2016/08/adcamp01 browse around this web-site.png?resize=300%2C182&ssl=1″ alt=“adcamp01″ srcset=“https://i0.wp.com/barcamp.digital/wp/wp-content/uploads/2016/08/adcamp01.png?w=866&ssl=1 866w, https://i0.wp.com/barcamp.digital/wp/wp-content/uploads/2016/08/adcamp01.png?resize=300%2C182&ssl=1 300w, https://i0.wp.com/barcamp.digital/wp/wp-content/uploads/2016/08/adcamp01.png?resize=768%2C466&ssl=1 768w“ sizes=“(max-width: 300px) 100vw, 300px“ data-recalc-dims=“1″ />Content Marketing ist das Buzzword der Stunde. Aber auch das durchschauen wir, macht euch da keine Sorgen. Na klar checken wir, dass du nicht zufällig mit deinem Fittea® (der genau in die Kamera gedreht ist) in einer Wiese sitzt und einen Instagram Post machst. Auch wenn nicht einmal #sponsored als letzter Hashtag ganz unten vorkommt.

Wir merken, wenn uns etwas verkauft werden soll. Und:

Es ist uns wurscht.

Da, jetzt hab ich’s gesagt.

 

 

Wir folgen Personen, weil wir sie gut finden. Inspirierend, Schön, was auch immer. Und das hört nicht bei Produkten auf. Wenn mir Gary V. sagt “Fuck you Samsung”, dann find ich dasgut so.

Wenn der Instagram-Account meiner Wahl eine Kaufempfehlung gibt, dann glaube ich das. Sollte das Produkt schlecht sein, dann hat der Blogger seine eigene Marke verraten. Unfollow. Wenn mir eine Mountainbike-Marke das zehnte geile Video sponsored, werde ich immer noch begeistert sein. Weils mich interessiert, und: weil es “ehrlich” ist. GoPro und Red Bull machen’s vor.

ABER DAS IST SPORT, DAS IST WAS ANDERES!

Nein, ist es nicht. Wenn schwarze Socken (ich weiß immer noch nicht ob das fake ist) und Rasierklingen Massen an Jugendlichen begeistern können, könnt ihr das auch.

Die Bottom Line?

Klar – Banner funktionieren noch immer. Aber wenn eure Zielgruppe mit dem Internet aufgewachsen ist, werdet ihr damit schnell ein Problem haben.

Was könnt ihr als Unternehmen tun?

  • einen Schritt weiter denken. Seht euch an, was die Leute nach dem Klick machen. Die Chance ist groß, dass es ein Fehlklick war, vor allem auf mobilen Geräten. Wie und wo kommen Menschen mit der Marke in Kontakt?
  • Bitte lebt den Digitalen Wandel. Wir merken, wenns halbherzig ist.
  • entwickelt gute Produkte

 

Text von Martin Haunschmid

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