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#prcamp – die vielen Seiten von PR

Im Sommer 2012 war das erste #prcamp – mein erstes Barcamp überhaupt. Das Thema meiner Session war eine spontane Idee: Storytelling. Erst als mein Name am Tagesplan angepinnt war, kam mir der Gedanke, dass ich zu diesem Thema – schon damals ein „Buzzword“ im PR-Bereich – eigentlich nicht viel erzählen kann. Ich bin also mit gemischten Gefühlen in die Sitzung hineingegangen – und nach dem Pausen-Gong war ich positiv überrascht. Es war eine spannende Diskussion mit anderen Storytelling-Interessierten, aus der ich viel mitgenommen habe.

 

 

Um die Session in Gang zu bringen, hatte ich ein bisschen recherchiert und eine kurze Präsentation vorbereitet. Mittlerweile habe ich diese Materialien schon mehrfach als Grundlage für Präsentationen verwendet – zum einen, weil ich das Thema immer noch spannend finde und zum anderen, weil es mich an meine erste Barcamp-Erfahrung erinnert.


Am meisten beeindruckt mich am #prcamp jedes Jahr aufs Neue die Themenvielfalt. Neben den acht traditionellen Barcamp-Regeln gilt für das #prcamp eine neunte: Anything goes. Hauptsache, es dauert maximal 45 Minuten. Und wenn ein Thema besonders mitreißend ist, wird eben in die Pause hinein weitergecampt. Man muss kein Experte sein, um eine Session halten zu können. Meine Erfahrung ist, dass Offenheit die wichtigste Zutat für gute Barcamp-Sitzungen ist: die Bereitschaft, den anderen TeilnehmerInnen Einblick in die eigene Welt zu geben simvastatin dosage.


Eine Session am #prcamp kann mit einer Frage oder einem Problem beginnen. Einmal hatten wir zum Beispiel das Thema „PR ohne Geld“. Dabei sind viele konkrete Ideen entstanden, wie Vereine und private Initiativen mit minimalem Budget eine Menge erreichen können. Für eine spannende Session reicht es oft schon, eine Meinung zu haben: Ist es okay, PR für Rüstungskonzerne zu machen? In einer Ethik-Session haben die TeilnehmerInnen diese Frage unterschiedlich beantwortet. Fixpunkte im #prcamp-Programm sind Einführungen und Tutorials. Hier lernen TeilnehmerInnen, wie man geniale Pressetexte schreibt, mit Prezi außergewöhnliche Präsentationen erstellt oder auf Storify Beiträge aus diversen Social-Media-Kanälen kombiniert. Letztes Jahr haben TeilnehmerInnen Vine und Snapchat vorgestellt – ideal für alle, die schon immer wissen wollten, was das Tolle an diesen Apps ist.


Diskutieren, vernetzen und PR neu kennenlernen: Das sind Erfahrungen, die jedes #prcamp zu einem intensiven Erlebnis machen und bleibende Eindrücke hinterlassen. Kommt zum barcamp.digital und werdet ein Teil davon!

 

Text von Thomas Mitzka

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